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Grußwort

Einladung und Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Gäste,

 

Stuttgart erwartet Sie! Am „Geburtsort“ unserer Fachgesellschaft werden wir auf dem 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. die aktuellen Herausforderungen in der Urologie annehmen. Unter dem Motto „Kompetenzen erhalten – Zukunft gestalten“ wollen wir vom 24. bis 27. September 2008 in Baden-Württembergs Landeshauptstadt die Weichen für die Urologie von Morgen stellen. Ganz herzlich lade ich Sie ein dabei zu sein, denn nur gemeinsam kann uns dieser Schritt in die Zukunft gelingen!

Der Blick nach vorne zeigt, dass die Urologie aufgrund der demografischen Entwicklung in unserem Land künftig noch an Bedeutung gewinnen wird. Dennoch und gerade deshalb sind unsere im letzten Jahrhundert erkämpften Zuständigkeiten in Zeiten wachsender Konkurrenz nicht selbstverständlich. Es ist notwendig, dass unser Fach seine Kernkompetenzen darstellt und behauptet. Der Urologe ist zunächst der Facharzt für Niere und Blase, für Steinleiden und Prostata. Gleichzeitig aber fordert der medizinische Fortschritt nach einer verstärkten interdisziplinären Kooperation mit anderen Fachgebieten wie der Neurologie, der Gynäkologie, der Chirurgie und der Strahlentherapie. Eine moderne, hochkomplexe Medizin verlangt zunehmend mehr Spezialisierung innerhalb des Faches, denn sie ist ein Garant dafür, dass Patienten nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden. Dem urologischen Facharzt mit Zusatzqualifikation etwa auf dem Gebiet der medikamentösen Tumortherapie oder der Andrologie gehört die Zukunft.

Das Stuttgarter Kongress-Programm wird diese zeitgemäße Ausrichtung reflektieren. Es werden Plenarsitzungen, Foren, Rund-Tisch-Gespräche, Vorträge und Postersitzungen zu allen relevanten Bereichen der Urologie, aber auch zu Themen wie Nanotechnologie und NOTES (natural orifice transluminal endoscopic surgery) stattfinden. Junge Wissenschaftler erhalten in bewährter Weise eine Plattform, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Trotz dieser Vielfalt wird eine deutliche Straffung des Programms angestrebt, insbesondere sollen Parallelveranstaltungen reduziert werden.

Wissenschaftlich fundierte Fort- und Weiterbildung ist die Pflicht des Arztes. Sie sichert das anerkannt hohe medizinische Niveau in der Urologie zum Wohle unserer Patienten. Kongresse dienen dieser Aufgabe – auch in der viel beschworenen Zukunft, denn trotz moderner Kommunikationsmöglichkeiten sind sie notwendig für die persönlichen kollegialen Begegnungen und den Erfahrungsaustausch. Information über Forschungsfortschritte aus erster Hand sind und bleiben einfach unverzichtbar.

Sie sehen, es gibt viele Gründe nach Stuttgart zu kommen – Superlative inbegriffen: Die 60. DGU- Jahrestagung findet im modernsten Kongresszentrum Deutschlands statt. Von den Rahmenbedingungen her bietet es sowohl für wissenschaftliche Sitzungen, als auch für die Industrie mit der 10000 Quadratmeter großen Ausstellungshalle, optimale Voraussetzungen. Das Internationale Congress- Center Stuttgart (ICS) ist mit dem Flugzeug, dem Auto und der S-Bahn gleichermaßen gut zu erreichen.

Für das Rahmenprogramm bietet die Metropole Baden-Württembergs, die übrigens zum vierten Mal in unserer Kongressgeschichte Veranstaltungsort ist, ein vielfältiges Spektrum und wird uns bis in die Römerzeit führen. Feiern wollen wir dort, wo es die alten Römer schon taten: Im Römerkastell.

Freuen Sie sich auf einen Kongress, der gemäß seines Mottos nachhaltig Zeichen setzen wird und Sie mit seinem Kongressmotiv „Maiwald“ der zeitgenössischen Oberkircher Künstlerin Gabi Streile für die Moderne Kunst begeistern möchte. Ich versichere Ihnen, das Stuttgarter-Team wird sein Bestes für das gute Gelingen unserer Jahrestagung geben.

Sie wissen ja: Wir können alles außer Hochdeutsch

 

 

Prof. Dr. med. Reinhold Horsch

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

 

 

 


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